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3. Wo ich lebte

 

Die Schlösser, in denen ich lebte, wurden:

immer größer

und immer schöner

und immer reicher

und immer wichtiger

und immer bekannter

und hatten immer mehr Gold

und immer mehr Menschen, die Intrigen spielten.

 

Wir sagen heute dazu: Mobbing.

So kann es auch sein, wenn man von allem viel zu viel hat.

Damit du einen Eindruck bekommst, wie ich gelebt habe, sind die Schlösser abgebildet. Aber in der Eile sind sie mir durcheinander geraten.

 

In der Mitte steht es richtig: Bodenwerder, Bevern, Wolfenbüttel, Petersburg

 

Links sind die Abbildungen wie sie heute 2021 aussehen.

Rechts sind die Abbildungen, wie sie im 18. Jahrhundert aussahen.

 

Und nun sind die Schlösser links und rechts in der falschen Reihenfolge.

Erkennst du die richtige Zuordnung?

Du kannst sie jauf einen extra Zettel  schreiben:

Also eine Ziffer und ein Buchstabe.

Dann kannst du unter 9 bei den Lösungen nachsehen.

(Auch hier lässt sich das Bild kopieren und ausdrucken.)

Schlösser

Von der Hauptstadt Petersburg sind wir oft auf ´s Land geritten.

Es ging nicht immer auf die Jagd.

Manchmal machten wir einfach einen Besuch bei einem Grafen - auf dessen Landsitz.

Dann waren natürlich auch richtige Damen anwesend, was mir gut gefiel.

Sie saßen meistens im Salon und plauderten über Dinge, die garantiert nicht von der Jagd handelten.

Manchmal hätte ich gern dabei gesessen.

 

Aber eines Tages gelang mir vor diesen feinen Damen ein Reitabenteuer richtig gut.

Ausgangspunkt der Geschichte war das folgende wilde Pferd!

 

Tipp: Wenn du auf das Bild klickst, siehst du das Pferd in einem anderen Format.

 

Dodo, Bild : Anima Wolf

 

Wenn ich mich daran erinnere, kann ich vor lauter Aufregung gar nicht mehr in der richtigen Reihenfolge erzählen.

Bekommst du zusammen, was passiert ist?

Du brauchst nur in der Spalte links passend zu nummerieren und schon kannst du mein Abenteuer jemandem vorlesen.

 

Nummeriere hier

 

 

Dort zeigte ich mit dem artigen Pferd die besten Dressurleistungen, ohne dass eine einzige Tasse zerbrach.

Die Damen waren so entzückt - und auch die Herren, die herbei kamen, um sich das Schauspiel anzusehen -, so dass ich am Schluss das Pferd zum Geschenk bekam.

 

Hinter meinem Rückern sah ich die erstaunten Herren. Das reizte mich zu weiteren Kunststücken.

Ich sprang mit dem Gaul durch das Fenster, direkt auf den mit Geschirr gedeckten Tisch.

  Plötzlich hörte ich einen Schrei, eilte die Treppe hinab und fand das Pferd so wild und unbändig, dass sich keiner getraute, sich ihm zu nähern.
  Ich war auf dem Landsitz eines Grafen zu Besuch und wollte gern mit den Damen Tee trinken und plaudern.
  Mit einem einzigen Sprung saß ich auf dem Rücken des Pferdes und brachte es durch meine Reitkunst, die ich mir mit der Zeit in Russland erworben hatte, zur Ruhe.
  Die Herren waren auf den Hof gegangen, um ein besonders edles, neues Pferd zu besehen.

 

Fredo Kunze, Bild Claudia Erler
Fredo Kunze, Bild: Claudia Erler

So hat es unser Künstler Fredo Kunze, von dem ihr in unserem Museum viel bestauen könnt, dargestellt.

Doch streiten wir beide immer, ob Hieronymus mit dem Pferd auf einem Teetisch oder auf einem Kaffetisch tanzte.

Ich meine: "Kaffee war etwas Neues. Den haben die Soldaten im türkischen Krieg, in dem ja auch Hieronymus war, kennen gelernt. Und Kaffee zu trinken fanden alle ganz chic.

Fredo meint: "In Russland wird Tee getrunken, basta."

 

 

Für das feine Porzellan wurde übrigens in Fürstenberg extra eine neue Fabrik gebaut.

Ihr wisst doch, wo das ist? Dort ist auch ein sehr sehenswertes Museum.

https://www.fuerstenberg-schloss.com/

 

Und wofür bist du, wenn du das Bild genau betrachtest? Kaffeetisch oder Teetisch?

Aus wieviel Teilen besteht wohl die gesamte Gruppe unserer Ausstellung?

aus:    110

oder:  550

oder:  990

 

Die Auflösung für die 3 Fragen steht - wie alle anderen auch - auf der Seite 9: Auflösungen.

 

dein mümu@home-Team

 

 
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Münchhausen-Museum der Münchhausenstadt Bodenwerder

Münchhausenplatz 1

37619 Bodenwerder

Telefon: (05533) 409147

Fax: (05533) 40530

E-Mail:

 

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Öffnungszeiten

 

täglich von 10:00 – 17:00 Uhr

 

Saisonbeginn: (geplant) 26. März 2021

 

Winterpause: immer ab 01.11. eines Jahres

 

Besuch außerhalb der Saison: nach Anfrage