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5. Ich bin ein Erfinder!

Logo, Stadt

 

Da bin ich schon wieder, euer Hieronymus Baron von Münchhausen.

Dieses Mal in meiner neuesten Aufmachung, die ich extra für meinen 300. Geburtstag

am 11. Mai 2020 bekam.

Dieser wurde leider ja aus bekannten Gründen nicht gefeiert.

Deiner dieses Jahr wahrscheinlich auch nicht. Da haben wir etwas gemeinsam.

 

Aber schon wieder sitze ich auf einer Kugel.

Dabei habe ich doch so viel von ganz anderen Abenteuern erzählt.

Viele sind gar nicht richtig bekannt.

 

Oder kennt ihr die, wie ich meiner Hündin einfach eine Laterne an ihre Rute gebunden habe,

weil es für die Jagd im Wald zu dunkel war?

"Ich will nicht von allen Besonderheiten meiner Pferde und Hunde erzählen, aber eine Hündin kann ich nicht vergessen.

Sie war so unermüdlich, so aufmerksam, so vorsichtig, dass jeder, der sie sah, mich um sie beneidete.

Am Tag und vor allem nachts konnte ich sie gebrauchen.

Wurde es dunkel, so hing ich ihr einfach eine Stall-Laterne an die Rute und nun jagte ich so gut, oder sogar noch besser mit ihr als am hellen Tage."

Hündin mit Latern

Wie ich auf diese großartige Idee kam?

Was sollte ich sonst machen? Es gab ja noch keine Taschenlampen:

 

Und wie heißt es bei mir?

"Man muss sich nur zu helfen wissen!"

Immer eine gute Idee haben, um ein Problem zu lösen, das ist mein Motto.

 

Für eine Taschenlampe braucht man Batterien.

Diese Erfindung machte dann folgender Physiker.

Wenn ihr den Namen lest, könnt ihr euch diesen bestimmt  merken.

 

Volt kommt von Volta 

Volta

Dazu muss ich erwähnen: Ich hatte einen berühmten Onkel.

Er heißt Gerlach Adolf von Münchhausen. Viele kennen ihn noch heute - genau wie natürlich mich.

Er war Professor der Naturwissenschaften in Göttingen. Und das war zu meiner Zeit etwas Besonderes.

 

Manchmal denke ich, dass meine Mutter es gern gehabt hätte, wenn ich auch Professor geworden wäre.

Aber mal ehrlich: Was wäre dann aus mir und meinen Geschichten geworden?

 

Jedenfalls besuchte ich Gerlach Adolf von Münchhausen oft und saß dabei, wenn die Gelehrten in der Gaststätte zu Mittag aßen.

Gern hörte ich ihnen zu, wenn sie über ihre neuesten Erfindungen sprachen. 

Dabei bekam ich immer gute Ideen für meine nächsten Erzählungen, die ich zuhause vor meinen Freunden zum Besten geben wollte.

 

Versucht nun mal den folgenden fünf Titeln meiner Abenteuer, eine Erfindung zuzuordnen,

von der ich dort gehört haben könnte!

  •   Der Flug mit den Enten
  •   Der Sprung durch die Kutsche
  •   Abseilen vom Mond
  •   Eingefrorene Töne in einem Posthorn
  •   Der 8-beinige Hase
Übersicht, Claudia Erler

Hier sind die Kurzfasungen der Geschichten. Du weißt ja, dass du sie alle in unserer Sonderbroschüre nachlesen kannst.

  • An einem kalten Wintertag gefrieren die Töne im Posthorn des Kutschers. Später taut das Horn in der Schenke auf und gibt lustige Musik von sich.
  • Münchhausen wirft seine silberne Axt so weit, dass sie auf dem Mond landet. Mittels einer Bohnenranke klettert er hinauf, um sie zu holen. Dann seilt er sich Stück für Stück ab und fällt schließlich auf die Erde.
  • Münchhausen springt mit seinem Pferd durch eine fahrende Kutsche, die bei seiner Hasenjagd im Wege ist.
  • Münchhausen jagt einen 8-beinigen Hasen.
  • Münchhausen fängt mit an einer Leine gebundenen Speckstückchen Enten, die dann hochfliegen und ihn mit durch die Luft tragen.

 

 
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Kontakt & Adresse

Münchhausen-Museum der Münchhausenstadt Bodenwerder

Münchhausenplatz 1

37619 Bodenwerder

Telefon: (05533) 409147

Fax: (05533) 40530

E-Mail:

 

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Öffnungszeiten

 

täglich von 10:00 – 17:00 Uhr

 

Saisonbeginn: (geplant) 26. März 2021

 

Winterpause: immer ab 01.11. eines Jahres

 

Besuch außerhalb der Saison: nach Anfrage